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Jo Schöpfer

Jo Schöpfer (* 1951 in Coburg) ist ein deutscher Bildhauer.

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Vita (PDF ↓)

Absinth III-16, 2016, Bronze
74 x 37 x 38 cm
Zigzag, Bronze,
42x26x21cm
Relief (IX-16), Bronze, 2016, 36x38x9cm
Turm, Bronze, 2012
45,5x22x19cm
Box (2-17), Aquarell und Bleistift auf Bütten, 2017
40x 30cm

Jo Schöpfer (*1951 in Coburg) lebt und arbeitet in Berlin. Seit Mitte der 1970er-Jahre bewegt er sich an der Grenze zwischen Bildhauerei und Architektur. Die grundlegende Konstante, die sich sozusagen immateriell durch sein Werk zieht, ist der Raum. „Immateriell“ deshalb, weil Raum nur dann erfahr- und erlebbar ist, wenn er „gebildet“ wird. Jo Schöpfer bildet den Raum durch Skulpturen und Strukturen, die er als Bronzegüsse realisiert: offene Behältnisse, wie etwa die Gruppe der Absinth Skulpturen; gefaltete Flächen (zigzag), freistehend auf dem Boden oder auf Sockeln, gliedern wie Paravents den Raum. Reliefs, deren Titel auf Boxen oder Regale verweisen, hängen an der Wand; daneben behaupten sich mit Leichtigkeit die feinen, meist aquarellierten Zeichnungen von Jo Schöpfer, denen der Künstler auf dem Blatt viel Platz einräumt. Formal würde man diese Arbeiten als ungegenständlich klassifizieren, aber das sind sie natürlich keineswegs – schon gar nicht in einem statischen Sinne. Sie sind gegenständlich und gegenwärtig in ihrer bestechenden Klarheit. Und sie konstituieren einen Raum, der uns als Betrachter unbedingt miteinschließt und in Bewegung hält.Jo Schöpfer (*1951 in Coburg) lives and works in Berlin. Since the mid-1970s he has been working on the borderline between sculpture and architecture. The fundamental constant that runs, so to speak, immaterially through his work is space. „Immaterial“ because space can only be experienced and lived if it is „formed“. Jo Schöpfer forms space through sculptures and structures, which he realizes as bronze casts: open containers, such as the group of Absinthe sculptures; folded surfaces (zigzag), free-standing on the floor or on pedestals, divide the space like screens. (Reliefs), whose titles refer to boxes or shelves, hang on the wall; next to them, the fine, mostly watercolored drawings by Jo Schöpfer, to which the artist gives a lot of space on the sheet, assert themselves with ease. Formally, one would classify these works as non-representational, but of course they are by no means – certainly not in a static sense. They are representational and present in their captivating clarity. And they constitute a space that necessarily includes us as viewers and keeps us in motion.

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